Apr 21

Vergütungsmodelle der Zukunft: CPC oder Umsatzprovision?

In vielen Bereichen des Performance Marketings stellt sich immer wieder eine Frage:

Vergütung nach CPC oder Umsatzprovision?

Nun ein Blick auf den Markt:

1. Bei Produktsuchen hat sich der CPC durchgesetzt.

2. Für Google sind die Adwords, die auf dem CPC beruhen, nach wie vor der Margenbringer, obwohl es schon erste Tests in diesem Bereich mit einer erfolgsabhängigen Komponente gibt.

3. Bei Affiliate Programmen ist es ein virtueller Gemischtwarenladen: CPC, Revshare, CPO, TKP, Lead usw.

Ein Fall aus der Praxis: Electronicscout24.de hat es mit eigener Warenkorbfunktion und Umsatzprovision im Elektroniksegment versucht.
Meine ganz persönliche Meinung war stets, dass bei den knappen Margen in diesem Bereich ein Revshare schwierig zu realisieren ist und wenn dass nur kleine Umsätze generiert werden können.

Ein gemischter Warenkorb mit niedrig- und hochmargigen Produkten wäre hier die Lösung.

Nun stellen sich mir folgende (viele) Fragen zu diesem Thema und ich versuche direkt darauf zu antworten:

Nur wie viele Händler wollen sich in ihre Kalkulation schauen lassen?

Ich denke, unterm Strich die wenigsten.

Wäre für die meisten ein CPC nicht besser, um Ihre Verhandlungsposition aufrecht zu erhalten?

Absolut, jedoch sollten Sie auf einer einheitlicher Basis ihre Partner mit Informationen versorgen, damit diese bei eventuellen schlechteren Ergebnissen gegensteuern können. Am Ende kann jemand ja es nur da besser machen, wenn er weiß, wo es aktuell schlecht ist. Informationsaustausch spielt hier eine große Rolle!

Fazit dieses Themas: Ich glaube nicht, dass es “das” Vergütungsmodell gibt. Es wird immer wieder Werbetreibende geben, die für sich CPC oder Umsatzprovision oder beides als hybrides Modell entscheiden.

Beim CPC gilt: Man muss keine Transparenz nach außen tragen, jedoch ist eine absolute Informationssperre gegenüber dem Partner sehr hinderlich. s.o.

Bei Umsatzprovision gilt: Wer keine Angst vor dem wirtschaftlichen Erfolg und somit Offenlegung des Umsatzes gegenüber seines Werbepartners hat, ist hier gut bedient.

Wenn es unterm Strich passt, sind beide Vergütungsmodelle zu empfehlen….


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One Response to “Vergütungsmodelle der Zukunft: CPC oder Umsatzprovision?”

  1. Shirtdealer Says:

    Ich glaube, dass ein CPC Modell mehr Vorteile als Nachteile hat. Wie schon beschrieben, hat der Werbetreibende weiterhin die Möglichkeit, seine Konditionen dem Erfolg anzupassen und die Produktsuchenbetreiber geniessen Planungssicherheit. Interessant dürfte es werden, wenn Produktsuchen Warenkobfunktionen wie eBay Express einführen. Dann kommen wir in eine neue Ära der Produktsuchen.

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