Viele Produktsuchen verlangen in den angelieferten Produktfeeds MPN oder EAN Nummern. Leider sind diese noch nicht so weit verbreitet und dieser Umstand gestaltet das Matching der Produkte zu den jeweiligen Kategorien bei den Produktsuchen schwierig. Dies wird meist mit intelligenten und aufwendigen Matchlogiken umgangen. Leider ersetzt kein System einen eindeutigen Parameter wie eine MPN oder EAN.
Deutsche Produktsuchen machen den Preisvergleich mit eingekauften Content (Bsp. Cnet) möglich, da sie aufbereitete Produktdatenblätter zur Verfügung gestellt bekommen, zu denen anhand MPN oder EAN Nummern die jeweiligen Produkte gematched werden. Leider gilt dies meist nur für technische Produkte.
Die Masse der amerikanischen Produktsuchen leistet sich die intensive Erstellung eines eigenen Produktkataloges. Letztendlich stehen diese grundsätzlich in Deutschland vor ähnlichen Problemen, die jedoch mit Manpower und gut durchdachten Matchinglogiken ausgeglichen werden kann.
Das Versäumnis der Integration von EANs oder MPNs in ihre Feeds kostet viele Shops unnötige, wertlose Klicks auf ihre Seiten und mindert somit die Conversion Rate.
Es bleibt abzuwarten, wann diese Nummern Standard in den Produktfeeds werden.
Denn eins ist absolut klar: Mit der Qualität des Produktfeeds steigt und fällt der wirtschaftliche Erfolg. Eigentlich doch ganz einfach oder?

November 24th, 2006 at 17:36
Dem kann ich nur zustimmen. Aktuell ist es immer noch so, das der Wert von qualitativ hochwertigen Produktdaten (zu denen eine EAN nun mal gehört) immer noch unterschätzt wird. Gute Produktdaten sind zwar ein mühsamer Weg, besonders für große Shops, aber ohne ist eine gute Conversion Rate nicht umsetzbar.